Warum Social Media kein Nebenbei-Kanal sein darf

Social Media ist kein Kanal – es ist ein Ökosystem

Viele denken bei Social Media noch an einzelne Posts, Likes und ein paar Ads hier und da. Aber Social Media ist längst kein isolierter Kanal mehr, sondern ein dynamisches Ökosystem, in dem Algorithmen, Communities, Influencerinnen und Influencer, Content Creator, Nutzerbewertungen und Suchmechanismen zusammenwirken.

Plattformen wie TikTok, Instagram oder LinkedIn dienen nicht nur der Kommunikation, sondern sie sind Suchmaschinen und Entdeckungsorte zugleich. Immer mehr Menschen nutzen Social Media gezielt, um Marken, Produkte oder Antworten zu finden.

Algorithmen der einzelnen Social Media Plattformen entscheiden in Echtzeit, welche Inhalte sichtbar werden und welche kaum jemand sieht. Sie analysieren nicht nur Likes, sondern auch Kommentare, Shares und Interaktionen, um zu bewerten, wie relevant ein Beitrag für eine Zielgruppe ist. Inhalte mit hohem Engagement werden im Feed deutlich häufiger angezeigt, was wiederum mehr Sichtbarkeit und neue Interaktionen erzeugt.
Was alles noch etwas schwieriger gestaltet: Jede Plattform nutzt einen anderen Algorithmus und das bedeutet, dass jede Plattform differenziert bewertet werden muss.

Social Media ist ein interaktives System, in dem Nutzer‑vermittelte Signale die Wahrnehmung, Reichweite und letztlich den Erfolg einer Marke beeinflussen. Sichtbarkeit entsteht nicht nur durch Senden, sondern durch Dialog und Engagement. Der Algorithmus verstärkt nur das, was bereits als relevant gilt.

Aufmerksamkeit vs. Vertrauen: Warum organisch heute der Gamechanger ist

Die Psychologie zeigt, dass Menschen Marken, denen sie auf Social Media folgen, als kompetenter und glaubwürdiger wahrnehmen. Das bedeutet: Jedes Posting und jede Story zählt und zwar langfristig. So entsteht auf den Plattformen ein Teufelskreis der Sichtbarkeit für Unternehmensprofile: Unternehmen mit wenigen Followern wirken weniger glaubwürdig und erhalten so weniger Interaktionen und Sichtbarkeit. Sobald eine Marke jedoch organisch wächst, steigen Sichtbarkeit, Interaktionen und Vertrauen oft überproportional, was den positiven Effekt verstärkt und den Kreislauf umkehrt.

Paid Media unterstützt diesen Effekt zusätzlich: Anzeigen sorgen dafür, dass Inhalte schneller bei den richtigen Zielgruppen sichtbar werden. Sie ersetzen jedoch nicht die organische Grundlage. Ohne regelmässige und authentische Inhalte bleibt der Vertrauensaufbau begrenzt, und die Wirkung von Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit entsteht nicht. Das kann so weit gehen, dass die Paid Anzeigen von der Zielgruppe als Unglaubwürdig angesehen werden. 

Paid Anzeigen funktionieren am besten, wenn sie auf einer soliden organischen Basis aufbauen. Nutzerinnen und Nutzer prüfen das Profil des Unternehmens. Wenn das Profil wenige Follower hat, wenig Interaktion aufweist oder kaum organischen Inhalt bietet, wirkt die Marke weniger glaubwürdig, selbst wenn die Anzeigen professionell gestaltet sind. Paid wirkt also am besten als Verstärker des organischen Wachstums, nicht als Ersatz.

Praxis-Tipps für den Einstieg in organisches Social Media

Der Start muss nicht kompliziert sein. Unternehmen, die bisher wenig organische Präsenz haben, können mit klaren, kleinen Schritten beginnen und gleichzeitig eine solide Basis für Paid-Unterstützung schaffen:

  1. Zielgruppen klar definieren: Wer soll erreicht werden? Welche Inhalte interessieren die Zielgruppe? Die Antworten bestimmen Tonalität, Themen und Formate.
  2. Passende Plattform finden: Zu Beginn kann nicht jede Plattform bedient werden, vor allem da jede Plattform eigene Regeln hat.
  3. Content-Formate testen: Statt sofort aufwendig zu produzieren, lohnt sich das Experimentieren mit Storys, kurzen Videos oder Beiträgen, die Expertise zeigen. Dabei sollte der Fokus auf Mehrwert, Authentizität und Konsistenz liegen.
  4. Regelmässigkeit vor Perfektion: Lieber kontinuierlich Inhalte posten, als auf das perfekte Posting zu warten. Sichtbarkeit und Vertrauen entstehen erst durch Authentizität und Wiederholung.
  5. Interaktion fördern: Community Management betreiben und auch andere Unternehmen unterstützen mit Kommentaren und Likes. Social Media lebt von Dialog, nicht nur von Push-Inhalten.
  6. Daten beobachten und anpassen: Welche Beiträge erzeugen Engagement? Welche Formate funktionieren besonders gut? 

Mit diesen Schritten hat man eine einfache organische Social Media Strategie erstellt. Das ist der erste Schritt für langfristigen Erfolg. Nach und nach kann Sichtbarkeit aufgebaut werden und den Kreislauf von Reichweite, Interaktion und Glaubwürdigkeit in Gang gesetzt werden. Zu guter Letzt kann mit Paid Media gezielt und mit überschaubarem Budget der organische Inhalt gestärkt werden.

ZipMedia hilft

Eure Social Media Strategie steht schon? ZipMedia hilft gerne, mit Paid Media die Reichweite eurer Inhalte zu steigern und das organische Wachstum optimal zu verstärken.

FAQ

Warum ist Social Media für Unternehmen heute unverzichtbar?

Social Media ist einer der wichtigsten Touchpoints zwischen Unternehmen und Zielgruppen. Plattformen dienen nicht nur der Kommunikation, sondern auch der Recherche von Marken, Produkten und Arbeitgebern. Wer dort nicht sichtbar ist, verliert Reichweite, Vertrauen und Relevanz.

Was ist der Unterschied zwischen organischem Content und Paid Media?

Organischer Content baut langfristig Markenidentität, Vertrauen und Community auf.
Paid Media erhöht gezielt die Reichweite und Sichtbarkeit von Inhalten.
Die größte Wirkung entsteht, wenn organischer Content als Basis dient und Paid Media diesen verstärkt.

Warum wirkt Paid Media ohne organische Präsenz oft weniger glaubwürdig?

Viele User prüfen das Profil eines Unternehmens, bevor sie einer Anzeige vertrauen. Fehlen organische Inhalte, Interaktionen oder Follower, kann die Marke weniger glaubwürdig wirken. Eine aktive organische Präsenz erhöht daher die Wirkung von Paid Kampagnen.

Wie starte ich als Unternehmen mit einer Social Media Strategie?

Ein sinnvoller Einstieg beginnt mit einer klaren Zielgruppenanalyse, der Auswahl relevanter Plattformen und der regelmässigen Erstellung von relevantem Content. Auf dieser Basis kann Paid Media gezielt eingesetzt werden, um Reichweite und Wirkung zu steigern.

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